Offenheit, Vielfalt,
Toleranz, Respekt –
dafür steht der
LFB seit 35 Jahren
Was geschieht, wenn (Zahn)Ärzte, Ingenieure, Steuerberater, Apotheker, Architekten und Rechtsanwälte nicht mehr frei arbeiten können? Die Antwort ist eindeutig: Wirtschaftliche Dynamik gerät ins Stocken, gesellschaftliches Vertrauen schwindet und demokratische Stabilität wird geschwächt.
Mit dieser klaren Botschaft hat der Landesverband der Freien Berufe Brandenburg (LFB) in der Biosphäre Potsdam sein 35-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden kamen unter dem Leitmotiv „Wandel. Wachstum. Wirkung.“ zusammen, um über die Zukunft der Freien Berufe in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, tiefgreifender Transformation und politischer Neuordnung zu diskutieren.
Neben den Grußworten griffen zwei Impulsvorträge Grundsatzfragen des gesellschaftlichen Wandels auf.
Prof. Karl-Heinz Paqué stellte Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung als tragende Prinzipien einer funktionierenden Gesellschaft heraus. Eine freie und gerechte Ordnung brauche Menschen, die Verantwortung übernehmen – genau dafür stünden die Freien Berufe.
Prof. Marko Sarstedt ergänzte mit einem differenzierten Blick auf Künstliche Intelligenz zwischen Hype und Realität. Transformation, so das Fazit, gelinge nicht durch staatliche Masterpläne, sondern dort, wo sie im Alltag praktikabel sei – in Praxen, Kanzleien und Büros.
Auf den Fotos unter anderem zu sehen:
Das Präsidium des Landesverbandes der Freien Berufe Brandenburg (v.l.n.r.): RA Björn Karnick, Thomas Baumgart, Präsident MUDr./ČS Peter Noack, Dr. Till Bellinghausen und Rainer Großmann – mehr über:
www.freie-berufe-brandenburg.de
Der LFB lud verschiedene Gäste – unter anderem LZÄKB- und BZÄK-Präsidentin Dr. Romy Ermler – zu einer „Perspektiven-Arena“ ein – Moderator Luca Samlidis bat um persönliche Argumente zu den Stichworten „Wandel. Wachstum. Wirkung.“
Fotos: Christiane Schleifenbaum | Jana Zadow-Dorr


