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Corona-Informationen – Stand 5. Juli 2022

Corona-Informationen – Stand 5. Juli 2022

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Bitte beachten Sie:

Wir möchten darauf hinweisen, dass im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht sofort alle eingehenden Telefonanrufe entgegengenommen oder die entsprechenden E-Mails beantwortet werden können.

Wir bitten Sie daher dringend, zunächst die hier folgenden Informationen zur Kenntnis zu nehmen und/oder die Internetseiten der –> BZÄK, der –> KZVLB sowie der –> KZBV zu besuchen. Alle Informationen werden ständig entsprechend neuer Gegebenheiten aktualisiert.

Die Mitarbeiterinnen der LZÄKB helfen Ihnen gern weiter, sollten danach noch wichtige Fragen offen sein.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ansprechpartnerin

Ulrike Besen
Referat Praxisführung

Parzellenstr. 94
03046 Cottbus

Telefon 0355/38148-12
UBesen@lzkb.de

Ansprechpartnerin

Yvonne Burri
Referat Praxisführung

Parzellenstr. 94
03046 Cottbus

Telefon 0355/38148-28
yburri@lzkb.de

Zuständiges Vorstandsmitglied

Dr. Harald Renner

Die folgenden Updates verlinken auf Textstellen innerhalb dieser oder einer anderen Seite:

Update 5. Juli: Dritte Verordnung zur Änderung der Corona-Testverordnung“ vom 29.06.2022

Update 27. Juni: Verlängerung der Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Basismaßnahmenverordnung im Land Brandenburg

Update 31. Mai: neue Informationen zum Impfen in Zahnarztpraxen

Stichworte

(in alphabetischer Reihenfolge)

3-G-Regel in Zahnarztpraxen

Aktuelle Entwicklungen

Anonyme Meldung von Infektionsgeschehen

Antigentest – Liste

Arbeitsrechtliche Fragestellungen

Arbeitsschutz

Behandlungsschema

Betreuung von Senioren- und Pflegeeinrichtungen

Coronavirus – alle Infos der Bundesregierung

COVID-Impfpräventionsstärkungsgesetz

FAQs Coronavirus – Zusammenstellung der BZÄK

Gesundheitsämter im Land Brandenburg

GOZ-Hygienekostenpauschale – alternative Berechnung

Handlungsempfehlung DGZKM – Belastung durch Aerosole

Handlungsempfehlungen LZÄKB bei Infektionen von Mitarbeitern oder Patienten

Immunitätsnachweise

Impfung | Impfen durch Zahnärzte

Impfpflicht

Impfpräventionsstärkungsgesetz

Kredite/Zuschüsse

Lohnfortzahlung bei Quarantäne für Geimpfte und Ungeimpfte

Lüften (Technische Regeln)

Meldung COVID-19 bei der BGW

Mundspüllösungen gegen Viren und Biofilm

Notfallbehandlung bei Covid- oder Quarantäne-Patienten im Land Brandenburg

Praxisaushänge

Praxisschließung aufgrund behördlicher Anordnung

PoC-Antigen-Testungen

Quarantäne

Risikomanagement

SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Brandenburg

Schutzimpfung

Schwangerschaft

Standardarbeitsanweisung

Testverordnung

Umgangsverordnung im Land Brandenburg

Weitere relevante Links

Aktuelle Lage

–> zur Echtzeitkarte Coronaerkrankung weltweit

–> Covid-19-Erkrankungen in Deutschland (Übersicht)

Aktuelle Entwicklungen sind abrufbar unter

Dritte Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg

–> Link zur Dritten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung vom 15. September 2021

–> Ergänzung: Verordnung zur zweiten Änderung der Dritten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung vom 02.11.2021

SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Basismaßnahmenverordnung

Verordnung über befristete Basismaßnahmen zum Infektionsschutz aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg

Die SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Basismaßnahmenverordnung wird unverändert um weitere vier Wochen verlängert und gilt nun bis einschließlich 20. Juli 2022.

Aus dieser Verordnung ergibt sich die Pflicht für Patienten zum Tragen eines MNS und für Personal bei körpernahen Tätigkeiten das Tragen einer FFP2-Maske und im Übrigen einen MNS.

–> Link zur Verordnung über befristete Basismaßnahmen zum Infektionsschutz aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg

Unabhängig davon sind bundesweit zum 19. März 2022 die bisherigen Testverpflichtungen für das Praxispersonal und Besucher in der Zahnarztpraxis weggefallen – es sei denn, ein Bundesland bestimmt etwas anderes (siehe oben).

–> Link zur Seite der BZÄK

Testverordnung

  • Testung des Praxispersonals

Mit der „Dritten Verordnung zur Änderung der Corona-Testverordnung“ vom 29. Juni 2022 (gültig bis 25.11.2022) wurde die Vergütung der Sachkosten für selbst beschaffte Antigentests für die Testung des Praxispersonals (§ 4 TestV) auf 2,50 € gesenkt. Eine Abrechnung über die KVBB mit bis zu 2 Tests pro Mitarbeiter/Woche ist weiterhin möglich.

–> Link zu Testverordnung

  • Allgemeine Testmöglichkeiten

Durch die neue Corona-Testverordnung wurden die Bürgertestungen (§ 4a TestV) neu geregelt. Der Kreis der anspruchsberechtigten Personen wurde neu definiert. Zahnärzte sind nunmehr als Leistungsbringer grundsätzlich berechtigt, an allen asymptomatischen Personen, die gemäß TestV Anspruch haben, Testungen mittels PoC-Antigentests durchzuführen.

Informationen zur Vergütung der Bürgertestungen sowie weitere Empfehlungen zur Umsetzung der Regelungen im Praxisalltag sind auf folgenden Seiten zu finden:

–> Fragen und Antworten zur Testung auf das Coronavirus (BGM)

–> Abrechnungsmodalitäten (KZVLB)

Beachten Sie auch folgende PDFs:

Einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht – Konsequenzen für die Zahnarztpraxis

Meldung an das Gesundheitsamt | Verfahrensablauf zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Nach den derzeit gültigen Vorgaben des Infektionsschutzgesetztes § 20a ist es seit dem 16. März 2022 verboten, Personen ohne gültigen COVID-19-Immunitätsnachweis in einer Zahnarztpraxis zu beschäftigen bzw. selbst als solche Person tätig zu sein. Gleichzeitig wurden die Praxisinhaber verpflichtet, regelmäßig COVID-19-Immunitätsnachweise ihrer Mitarbeiter auf Gültigkeit zu prüfen bzw. Personen mit fehlenden Nachweisen dem zuständigen Gesundheitsamt über ein dafür eingerichtetes Meldeportal anzuzeigen.
Die folgenden Informationen sollen als Hilfestellung für die Umsetzung im Praxisalltag dienen:

–> Interpretation der Immunitätsnachweise gemäß IfSG § 22a

–> Muster für die Erfassung von Immunitätsnachweisen in der Praxis

–> Meldeportale im Land Brandenburg mit Erläuterungen zum Verfahrensablauf

–> Fragen und Antworten der BZÄK zum Thema Impflicht in der Zahnarztpraxis

–> FAQ des Bundesgesundheitsministeriums

–> Gesetzesvorgabe: Infektionsschutzgesetz § 22a

Impfen in der Zahnarztpraxis

Aktualisierung Corona-Impfverordnung – Selbstauskunft erforderlich
Mit der Aktualisierung der Corona-Impfverordnung vom 25. Mai 2022 wurden nun auch die Zahnärzte als Leistungserbringer aufgenommen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen worden, dass die Zahnärzteschaft als Leistungserbringer COVID-19-Schutzimpfungen in der eigenen Praxis oder im Rahmen von Besuchen erbringen und abrechnen können.

Für die Bestellung von COVID-19-Impfstoffen in den jeweiligen Apotheken benötigen Zahnärzte einen Impfberechtigungsnachweis. Dazu ist die untenstehende Selbstauskunft vollständig auszufüllen und an die Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) zu senden. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen stellt die Kammer einen Impfberechtigungsnachweis aus.

Senden Sie die Selbstauskunft per E-Mail an:

Ulrike Besen oder Yvonne Burri

Organisation von Schutzimpfungen

Ausführliche Informationen zur Organisation der Durchführung von Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 einschließlich technischer Voraussetzungen zur Teilnahme an der Impfsurveillance des RKI sowie zur Abrechnung von Impfleistungen sind auf den Seiten der BZÄK und KZBV in umfangreichen Fragenkatalogen zu finden:

–> Link Bundeszahnärztekammer

–> Link Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Informationen zur technischen Ausrüstung

Zur Erstellung der Impfzertifikate müssen Zahnärzte insbesondere den so genannten Desktop-Client in ihrer Praxis installieren – die erforderlichen Arbeiten sollten durch einen IT-Techniker durchgeführt werden. Alle notwendigen Informationen und Anleitungen finden Sie nachfolgend:

Informationen zur personellen Voraussetzung zur Schutzimpfung

Damit durch die Zahnärzteschaft überhaupt geimpft werden kann, sind unter anderem Schulungen erforderlich. Dazu hat die LZÄKB folgende Informationen zur Verfügung gestellt:

–> Schulungsmöglichkeiten Theorie und Praxis

Die nächsten kostenfreien Schulungsangebote der Landeszahnärztekammer Brandenburg sind hier abrufbar:

–> Anmeldmöglichkeit zur praktischen Schulung

–> Erläuterung zur Registrierung bei der Akademie Öffentliches Gesundheitswesen

Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

–> STIKO-Empfehlung inklusive Empfehlung zur Auffrischimpfung

–> Brandenburg impft

Coronavirus – Informationen der Bundesregierung inklusive Impfstatus

Auf der Internetseite der Bundesregierung gibt es eine Themenseite zum Coronavirus, auf der die Informationen aller Ressorts der Bundesregierung gebündelt werden. Hier sind unter anderem zu finden: derzeit gültige Regeln und Einschränkungen, Informationen zum Virus, Hilfsangebote für Familien, Informationen für Unternehmen und Selbstständige etc.

–> Bundesregierung: Coronavirus in Deutschland

Foto: AdobeStock

Praxisbetrieb

Antigentest

–> Liste der Antigen-Tests zur professionellen Anwendung zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2

FAQs zu den 3-G-Regeln in Zahnarztpraxen

–> Fragen und Antworten

–> Bescheinigung über einen durchgeführten Antigentest zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus

–> BZÄK: Dokumentation Testung für Praxisteam (mit Online-PDF zum Ausfüllen)

Handlungsempfehlungen für die Zahnarztpraxen zum Umgang mit Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern

Die nach den Regularien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erstellte S1-Leitlinie umfasst Handlungsempfehlungen für die Zahnarztpraxen zum Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern, die wissenschaftlich belegt sind. Diese sind von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) in Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), dem Deutschen Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) erarbeitet worden und stützen sich auf aktuelle Erkenntnisse der wissenschaftlichen Literatur.

–> zur S1-Leitlinie (Stand März 2022)

Arbeitsschutz

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für ärztliche und zahnärztliche Praxen

Die derzeit gültige SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverodnung lief zum 25. Mai 2022 aus und wurde nicht verlängert. Somit werden Arbeitgeber nicht mehr zur Einhaltung von allgemeinen betriebsbedingten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmen verpflichtet.

Allerdings sind landesrechtliche Vorgaben weiterhin zu beachten und einzuhalten
siehe –> SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Basismaßnahmenverordnung.

Darüber hinaus ist es den Teams von Zahnarztpraxen möglich, aufgrund einer individuellen Gefährdungsbeurteilung (z. B. Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens) Regelungen zum SARS-CoV-2-Infektionsschutz festzulegen. Informationen der BGW dienen dabei als Unterstützung für die Umsetzung von Maßnahmen.

Allgemeine Vorgaben zum Infektionsschutz, die sich aus dem Arbeitsschutzgesetz ergeben (z.B. TRBA 250) bleiben davon unberührt.

–> Informationen der BGW zum betrieblichen Infektionsschutz

Empfehlungen zum betrieblichen Infektionsschutz nach Auslaufen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

–> Link zum Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Standardarbeitsanweisung in Zeiten einer Pandemie

Die Landeszahnärztekammer erarbeitete das folgende Muster einer Standardarbeitsanweisung (SAA) zur Praxisorganisation während einer Pandemie.

–> Standardarbeitsanweisung der LZÄKB zur Praxisorganisation während einer Viruspandemie (Stand: 13. Januar 2021)

Behandlungsschema in Zeiten der Pandemie

Empfehlung der Landeszahnärztekammer Brandenburg für ein Behandlungsschema

–> zum Schema als PDF (Stand: 27. März 2020)

Handlungsempfehlungen der LZÄKB für Covid-19-Infektionen in einer Zahnarztpraxis

Die Landeszahnärztekammer entwickelte aufgrund zahlreicher Nachfragen Handlungsempfehlungen für den Fall, dass sich Mitarbeiter infiziert haben oder ein Patient nach einer Behandlung mitteilt, dass er infiziert sei.

–> Handlungsempfehlung bei Infektion von Mitarbeitern

–> Handlungsempfehlung bei Infektion von Patienten nach einer Behandlung

Mundspüllösungen eliminieren SARS-CoV-2

Mundspüllösungen reduzieren die Viruslast im Mund-Rachenraum. Sie sollten deshalb sinnvollerweise am Beginn jeder zahnärztlichen Behandlung zum Einsatz kommen.

–> Diese Mundspüllösungen wirken gegen Corona und Biofilm (Dentalmagazin vom 02.03.2021)

Technische Regel zum Lüften der Praxisräume beachten

–> zur ASR A3.6

Risikomanagement in Zahnarztpraxen

–> zum Risikomanagement (Stellungnahme des DAHZ vom 21. April 2020)

Zahnärztliche Notfallbehandlungen …

… von an COVID-19 erkrankten bzw. in Quarantäne befindlichen Patienten im Land Brandenburg

–> zum Beitrag

Meldung bei COVID-19-Infektion in der ZAP bei der BGW

–> zum Link der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege (BGW)

Praxisaushänge | Verhaltensregeln für die Praxistür

Patienten, die an Covid-19 („Corona“) erkrankt sind, sollten die Praxis gar nicht erst betreten. Aber es gilt auch nach wie vor in einer Zahnarztpraxis: Kein Zugang ohne Maske!

–> Praxisaushang – Vorlagen der BZÄK

Anonyme Meldung von Infektionsgeschehen in Zahnarztpraxen

Ziel des von der BZÄK initiierten Meldebogen ist es, möglichst real einschätzen zu können, wie stark Zahnärzte/zahnärztliche Behandlungsteams auch im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung von der Sars-CoV-2 Infektion betroffen sind – und ob sich die Arbeitsschutzmaßnahmen und Hygieneregeln im zahnärztlichen Bereich als wirksam erwiesen haben.

Aus diesem Grund hat die Bundeszahnärztekammer eine Meldemöglichkeit erstellt. Ziel ist es, möglichst real einschätzen zu können, wie stark Zahnärzte/zahnärztliche Behandlungsteams auch im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung von der Sars-CoV-2 Infektion betroffen sind – und ob sich die Arbeitsschutzmaßnahmen und Hygieneregeln im zahnärztlichen Bereich als wirksam erwiesen haben.

Wenn Sie oder Ihre Praxismitarbeiter von einer Sars-CoV-2 Infektion in der Zahnarztpraxis betroffen waren oder sind, erhalten Sie über die LZÄKB, Ulrike Besen, ubesen@lzkb.de den Link zur Eingabe.

An der Meldemöglichkeit sollen nur Zahnärzte bzw. deren Teams teilnehmen, die tatsächlich ein Infektionsgeschehen hatten.

FAQ Coronavirus

Die Bundeszahnärztekammer hat hier gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut FAQs zu den unterschiedlichsten Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erarbeitet:

–> Umgang in der Zahnarztpraxis

Arbeitsrechtliche Fragestellungen

Die nachfolgenden Empfehlungen sollen eine Hilfestellung bieten, wie der Mutterschutz in Zeiten von SARS-Cov-2 umgesetzt werden kann. Hiervon betroffen sind insbesondere schwangere Mitarbeiterinnen, die beispielsweise im Rezeptions- und Abrechnungsbereich tätig sind. Im Bereich der Assistenz und Medizinprodukte-Aufbereitung werden schwangere Mitarbeiterinnen in der Regel sowieso nicht tätig sein.

Wesentliches Beurteilungskriterium ist, ob die schwangere Frau am Arbeitsplatz einem höherem Infektionsrisiko als die Allgemeinbevölkerung ausgesetzt ist. Die Landeszahnärztekammer Brandenburg empfiehlt für diesen speziellen Fall die Kontaktaufnahme mit dem Betriebsarzt, um auch arbeitsrechtliche Konsequenzen auszuschließen.

–> Empfehlungen zur Beschäftigung von schwangeren und stillenden Frauen

Hinweise zur aufsuchenden Betreuung in Senioren- und Pflegeeinrichtungen

–> zur Information der Bundeszahnärztekammer

Wirtschaftliches Krisenmanagement

Neue vereinfachte Quarantäneregeln


Die Bundesregierung hat aufgrund des pandemischen Infektionsgeschehens Regelungen für Quarantäne und Isolation vereinfacht. Im Zusammenhang mit den neuen Beschlüssen wurden auch die Gültigkeiten der Immunitätsnachweise durch die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung neu geregelt. Entsprechende Regelungen gelten seit dem 24. Januar 2022.

RKI:

–> Übersicht Quarantäne- und Isolierungsdauern bei SARS-CoV-2-Expositionen und -Infektionen

Weitere Informationen zur Befristung von Quarantäneanordnungen sind auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums zu finden:

–> Verordnung zur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung

Seit 6. Mai 2022: Brandenburg verkürzt verpflichtende Isolation für Corona-Infizierte auf fünf Tage bei Symptomfreiheit

Entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) verkürzt Brandenburg die Isolation nach einem positiven Corona-Test auf fünf Tage. Ein abschließendes Freitesten ist für die allgemeine Bevölkerung nicht mehr notwendig – Voraussetzung dafür ist aber eine 48-stündige Symptomfreiheit.

Eine Selbsttestung mit Antigen-Schnelltests beginnend nach Tag 5 wird empfohlen. Wenn am fünften Tag noch Symptome bestehen, verlängert sich die Absonderung entsprechend, bis diese 48 Stunden Symptomfreiheit erreicht sind – längstens jedoch auf zehn Tage. Die Isolation endet dann spätestens wie bisher nach zehn Tagen.

Außerdem entfällt die Quarantäne für Kontaktpersonen vollständig. Ihnen wird aber ebenfalls empfohlen, sich selbst zu testen. (PM MSGIF vom 3. Mai 2022)

Über das Koordinierungszentrum Krisenmanagement Brandenburg erhalten Sie die Informationen für die einzelnen Landkreise:

–> Quarantäne | Koordinierungszentrum Krisenmanagement Brandenburg

Außerdem hat die Bundeszahnärztekammer zum Stichwort Quarantäne umfangreiche Informationen für Zahnarztpraxen zusammengestellt.

–> Link zur Seite der BZÄK

Wenn die Praxis bei behördlicher Anordnung geschlossen wurde …

Eine finanzielle Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz kann nur beantragt werden, wenn die Quarantäne behördlich (schriftlich) angeordnet wird!

–> § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Im Land Brandenburg ist das Landesamt für Soziales und Versorgung für Entschädigungen in besonderen Fällen nach § 56 IfSG. Formulare und notwendige Unterlagen finden Sie hier:

–> Link zum Landesamt für Soziales und Versorgung

–> Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Betreuungserfordernis

Betroffene Zahnarztpraxen können sich in der Abteilung Gesundheit (G2) Montag bis Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr unter der Hotline-Nr. 0331 / 8683-888 melden und erhalten dann entsprechende Informationen. Zum Antrag auf Verdienstausfallentschädigung gibt Ihnen Ihr Steuerbüro Auskunft.

Neue Bestimmungen zur Gültigkeit von Immunitätsnachweisen:

Mit Wirkung vom 19. März 2022 sind die fachlichen Vorgaben für Impf-, Genesenen und Testnachweise unmittelbar in § 22a Infektionsschutzgesetz geregelt worden.

–> zum § 22a Infektionsschutzgesetz

Lohnfortzahlung für Ungeimpfte bei Quarantäne?

–> Beitrag vom November 2021 (ZBB 6/2021)

Hygienepauschale zum 31.03.2022 ausgelaufen

–> Information der Bundeszahnärztekammer zu möglichen Alternativen

Weitere Informationen zur abgelaufenen Corona-Hygienepauschale bis 31. März 2022 erhalten Sie hier:

–> zur GOZ-Seite der LZÄKB

Kredite/Zuschüsse

Weitere Informationen über Hilfen für Unternehmer:

–> zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Die Bedingungen für KfW-Kredite wurden gelockert. Sprechen Sie hierzu Ihre Bank an. Bedenken Sie jedoch, dass diese Kredite zwar zinsgünstig sind, aber auch in entsprechender Frist zurückgezahlt werden müssen.

Corona Mezzanine Brandenburg – das Nachrangdarlehen für kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler im Land Brandenburg

–> zum Beitrag mit Details

Weitere relevante Links

–> aktuelle Informationen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)

–> Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg

Übersicht Gesundheitsämter im Land Brandenburg:

–> Gesundheitsämter in den kreisfreien Städten und Landkreisen des Landes Brandenburg