Zu ihrer zweiten Kammerversammlung innerhalb der neunten Legislaturperiode trafen sich die Mitglieder am 8. November in Potsdam. Von den 46 gewählten Vertretern der brandenburgischen Zahnärzteschaft nahmen 42 an der Herbstsitzung teil – womit das oberste Organ der LZÄKB beschlussfähig war.
Die Tagesordnung hatte es an diesem Tag in sich: Bericht der Präsidentin und des Vorstandes, Finanzen mit den Punkten Haushaltsabschluss 2024, Anpassung der Beitragsordnung sowie Beschluss über die Satzung zur Feststellung des Haushaltsplanes 2026 sowie Änderung der Verwaltungsgebührenordnung im Bereich der Prüfgebühren ZFA-Ausbildung und -Aufstiegsfortbildung, weiterhin die Anpassung der ZFA-Ausbildungsvergütung, die Wahl von Mitgliedern der Vertreterversammlung des Versorgungswerks und Verschiedenes.
Als Gäste begrüßte die LZÄKB-Präsidentin Dr. Romy Ermler Dr. Gerhard Bundschuh und Thomas Schieritz. Letzterer stand als neu gewählter Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin für Fragen und einem Zwischenbericht über die Situation des Versorgungswerkes den Kammerversammlungsmitgliedern zur Verfügung, bevor die brandenburgischen Mitglieder für die Vertreterversammlung des Versorgungswerkes zu wählen waren.
Beschlüsse der Kammerversammlung
Nach der Entgegennahme der Berichte und Erläuterungen beschlossen die Anwesenden jeweils mit großer Mehrheit: den Haushaltsabschluss 2024 einschließlich Entlastung des Vorstandes, die Änderung der Beitragsordnung, den Haushaltsplan 2026 und die Anpassung der Verwaltungsgebührenordnung. Die Erhöhung der ZFA-Ausbildungsvergütung erforderte eine ausführliche Aussprache – dieser folgte die mehrheitliche Zustimmung der Kammerversammlungsmitglieder. Sie beschlossen zum 1. Januar 2026 eine Anpassung für das:
- erste Ausbildungsjahr in Höhe von 1.050,00 Euro,
- zweite Ausbildungsjahr in Höhe von 1.150,00 Euro sowie
- dritte Ausbildungsjahr in Höhe von 1.250,00 Euro.
Bericht Versorgungswerk und Wahl der Mitglieder der neuen Vertreterversammlung
Thomas Schieritz machte während seines Berichtes deutlich, dass es nicht möglich sei, Einzelheiten bekanntzugeben, solange die Staatsanwaltschaft in Sachen Versorgungswerk der ZÄK Berlin ermittelt. Demzufolge konnten von ihm bestimmte Fragen nur vage beantwortet werden.
Da es vor der nächsten Wahl der Vertreterversammlung des Versorgungswerkes keine Kammerversammlung mehr gibt, wurden bei dieser Sitzung die brandenburgischen Vertreter für die nächste Legislaturperiode gewählt. Aufgrund der höheren Mitgliederzahlen der LZÄKB hat Brandenburg ab der neuen Legislaturperiode ein Anrecht auf vier Sitze in der Vertreterversammlung. Gewählt wurden in geheimer Wahl (auf Antrag von Dr. Jörg Lips) als Vertreter der brandenburgischen Zahnärzteschaft für die neue Legislaturperiode der Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin:
- Dr. Lars Petersohn, Herzberg
- Dr. Jörg Lips, Fürstenwalde
- Dr. Ute Jödecke, Fürstenwalde
- Dipl.-Stom. Jürgen Herbert, Cottbus.
Die Kammerversammlung endete kurz nach 15:00 Uhr – nach fünf Stunden Sitzungsmarathon mit nur kurzen Pausen.
Fotos: Jana Zadow-Dorr


